Nachhaltigkeit ist wohl eines der Wörter des Jahrzehnts. Ganzen Branchen ändern ihre Identität und Konzepte ihr entsprechend um 180 Grad. Um CO2-Ausstöße zu minimieren gibt es zahlreiche kleine Dinge, die jede Privatperson beachten kann und erst Recht gilt dies für Unternehmen. Doch warum sollten ausgerechnet Kanzleien sich um Nachhaltigkeit kümmern? Auf sie zu setzen ist doch sicher erst einmal teuer, oder? Und wenn man es denn machen möchte – wo sollte man anfangen?
Inhaltsverzeichnis

1. Nachhaltigkeit in der Rechtsbranche
In den vergangenen Jahren macht die Nachhaltigkeit auch vor der Rechtsbranche keinen Halt. Allein inhaltlich kommt sie immer stärker vor: Auf gesellschaftlichen Druck hin werden Nachhaltigkeits-Gesetze erlassen. Bei der Auslegung bisheriger Gesetze geht etwa das Bundesverfassungsgericht so weit, Nachhaltigkeit als neues Rechtsmodell zu benutzen und für Kanzleien ergibt sich mit ESG ein neues Arbeitsfeld.
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2. Was sind die Vorteile für eine nachhaltigere Kanzlei?
Neben den eigenen Motivationen, einen Beitrag zu leisten, können sich auch wirtschaftliche Vorteile ergeben. Zunächst einmal kann auf das entsprechende Image einer nachhaltigen Kanzlei gesetzt werden. Sicher, bisher gehen wohl die wenigsten Mandanten bei der Wahl ihrer Kanzlei nach einer Nachhaltigkeit. Doch ebenso undenkbar war dies in all den anderen Branchen, in denen es sich jetzt für diejenigen auszahlt, die schon früh, das eigene Image aufgebaut haben. Bei Großkanzleien ist dies schon der Fall und mit steigender Wichtigkeit in der Gesellschaft kann es durchaus den entscheidenden Vorteil gegenüber einem Konkurrenten ausmachen.
Darüber hinaus sind oftmals Fördergelder des Staates auch für Kanzleien zugänglich, die in Nachhaltigkeit investieren. Etwas für die eigene Region zu tun bringt schließlich auch noch gute PR und daher aufmerksam gewordene Mandanten, oder aber zumindest die Etablierung in ihrem Hinterkopf, bis sich bei ihnen ein Anliegen ergibt.
3. Welche Möglichkeiten habe ich?
Doch wie kann der Umstieg der Kanzlei nun gelingen? Er sollte möglichst einfach und ohne Mehrkosten verbunden sein.
Erste Möglichkeit ist der Wechsel auf Ökostrom. Wer es sich leisten kann, investiert evtl. auch mit Fördergeldern in eine Solaranlage und macht sich damit auch unabhängig von steigenden Strompreisen und einem Black-Out. Dies dürfte aber die Ausnahme sein, doch für alle anderen bleibt der Stromanbieter. Fast jeder bietet einen kostenfreien Wechsel zu Ökostrom an; manchmal ist der sogar billiger. Wichtig ist hier nur, dass der Strom auch tatsächlich nachhaltig ist, da hier gerne geschummelt wird. Bei dem vergleichsweise hohem Stromverbrauch einer Kanzlei ist dies ein großer und wichtiger Schritt zur Nachhaltigkeit.


4. Papierlosere Kanzlei
Das papierlose Büro ist für Kanzleien erst einmal ein Graus. Es bedeutet schließlich, dass alles, was gerade als Papier herumliegt, umgewandelt werden muss. Doch einmal angegangen stellt sich heraus, dass durch moderne Technologie der Umstieg extrem erleichtert wird. Etwa die Kanzleisoftware Legalvisio bildet den eigentlichen Schreibtisch digital nach – der Umstieg fällt besonders leicht und dennoch können die Vorteile einer vernetzten Software genutzt werden. Also nicht um Papier zu sparen und Bäume zu retten, sondern um Geld zu sparen und das Zettel-Chaos zu retten. Mehr zum Umstieg auf eine Kanzleisoftware hier!
5. Sonstiges
Schließlich bleiben noch Kleinigkeiten übrig, die wenige Kanzleien betreffen. Etwa der regionale Einkauf von Essen für Mitarbeiter, die Nutzung von E-Autos, ein CO2-Ausgleich oder klimaneutraler Versand von Briefen.
Grundsätzlich gilt: Die Beschäftigung mit dem Thema ist der wichtigste Schritt. Sobald die eigene Entscheidung getroffen ist, sind die Möglichkeiten zu nachhaltigerem Arbeiten nicht mehr das Problem.
