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Legalvisio Blog

Grundlagen
  • 21.06.2024

Legal Tech in den Rechtsgebieten: Strafrecht

Es ist wohl eines der letzten Rechtsgebiete, welches mit Automatisierung und Legal Tech in Verbindung gebracht wird. Doch auch das Strafrecht bietet seine ganz eigenen Chancen für Digitalisierung. In diesem empfindlichen Rechtsgebiet muss mit großer Vorsicht vorgegangen werden – was jedoch nicht generell vom Einsatz moderner Technik abhalten sollte. Dieser Beitrag möchte die spezifischen Potenziale und Risiken von Strafrecht in Bezug auf Legal Tech untersuchen: Kanzleien, Gerichte und Staatsanwaltschaften werden mit Blick auf ihren jetzigen Stand, eine realistische Einschätzung und die nahe Zukunft untersucht.

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Grundlagen
  • 14.06.2024

Legal Design – Mode in der Rechtsbranche?

Hübsches Recht? Klingt zunächst seltsam und unangebracht, schließlich gibt es wenige Studiengänge, die als trockener oder langweiliger beschrieben werden. Auch die Anwaltstätigkeit oder Gerichte sind nicht gerade Party-Kracher und das auch zurecht. Warum also… oder vor allem wie soll Jura nun Pepp verliehen werden? Nun ja, es geht nicht um bunte Überschriften oder mehr Bilder in Lehrbüchern. Es geht vor allem darum, Recht auf eine Weise neu zu designen, die es verständlicher für Laien macht. So soll mehr Zugang zu dem sonst oftmals als zu abstrakt beschriebenen Gebiet ermöglicht werden, was einem Rechtsstaat grundsätzlich sehr wichtig sein sollte. Doch auch Studium und Praxis sollen so erleichtert werden. Hier wird beleuchtet, warum das nicht so einfach ist, wie manch einer denkt.

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GrundlagenSoftware für Anwälte
  • 07.06.2024

Ein verwirrender Konflikt: Geht Recht eigentlich digital?

Es ist einhellige Meinung, dass die Zukunft des Rechts digital ist, schließlich ist es selbst die Gegenwart zu großen Teilen schon. Doch dann ist da immer der Blick nach vorne und die Frage, ob aus ChatGPT irgendwann so ein fähiges Tool entwickelt werden kann, dass zumindest ein Großteil anwaltlicher Arbeit wegfällt. Es ist die altbekannte Gratwanderung zwischen Zukunftsverschlossenheit und Futurismus bzw. Dystopien. Dieser Artikel möchte neutral und sachlich versuchen, die Zukunft der Anwälte zu zeichnen und dabei strikt zwischen den Extremen zu trennen. Es sollen dennoch alle Möglichkeiten beleuchtet werden – jedoch mit Lösungsorientierung statt Panikmache. Eine Glaskugel hat auch leider dieser Beitrag nicht zur Verfügung und so bleibt es Spekulation, ob/wie die erwartete Disruption stattfinden wird.

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Grundlagen
  • 31.05.2024

Juristische Einordnung von Technologie zum Gedankenlesen – als Klausur zum Miträtseln

Unbeliebtes Gedankenbeispiel: Stellen Sie sich vor, (wieder) Jura-Student zu sein und in der Zivilrechtsklausur im 1. Staatsexamen kommt kein weiterfressender Standard-Mangel, sondern der moderne Klausurersteller lässt sie Schadensersatzansprüche und auch sonst die generelle Rechtslage gegen das Unternehmen U prüfen, welches mit seiner Technologie die Gedanken des Opfer O gelesen hat. Was würden Sie auf das Klausurpapier schreiben? Hier geht es nicht um eine bis ins kleinste Detail recherchierte Hausarbeit, sondern um erste, improvisierte Grundüberlegungen mit viel Offenheit zu Korrekturen.

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GrundlagenInternationalPraxistipps
  • 24.05.2024

BSI spricht Klartext: Diese Cyber-Gruppen bedrohen Deutschland

Es ist mittlerweile ein nerviges Thema und doch umso wichtiger: Cyber-Sicherheit! Nie zuvor war sie so wichtig, denn nie zuvor wurde sie so stark bedroht und war gleichzeitig für so viel kritische Infrastruktur relevant. Doch neben vielen Mythen und Verschwörungsgeschichten war bisher nie ganz klar, wie die Kriminalität im Cyberspace wirklich aussieht. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat nun Listen veröffentlicht, die Akteure aus den letzten zwei Jahren darstellen – sowohl staatliche, als auch von Seiten des organisierten Verbrechens. Was diese Liste Kanzleien nützen kann:

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Grundlagen
  • 17.05.2024

§ Maschinelle Bearbeitung ZPO: Ist das „kann“ ein Ermessen oder nicht eigentlich ein versteckt-intendiertes „soll“?

Juristen kennen es: Am laufenden Band gibt es Gesetzesänderungen. Im Zuge der Digitalisierung heißt es in ihnen oft „Die Bearbeitung der Akten kann maschinell erfolgen.“ oder so ähnlich. Dies wird dann in neueren Ausgaben kursiv gedruckt und mit dem Zusatz „Gilt ab 01.01.2024“ versehen. Doch im Laufe der Zeit ändert sich auch dieser Wortlaut wieder und es wird ein „Die Bearbeitung der Akten erfolgt maschinell.“, was dann wiederum ein paar Jahre später in Kraft tritt. Somit stellt sich die Frage, ob nicht eigentlich aus jedem Einräumen einer Möglichkeit zur Digitalisierung am Ende doch eh eine Pflicht wird. Und was hieße das für die Zukunft? Und was hat das mit Verwaltungsrecht I zu tun?

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Automatisierung KI Richter Papierlose Kanzlei Legal Tech Vorreiter No-Code Prinzip