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Neue Studie & der raue Kurs Moskaus: Hackerangriffe

Schon seit langem steht Russland unter Verdacht, besonders kriminelle Hackergruppen zum eigenen Vorteil im Land zu dulden. Und so blüht das Geschäft mit gezielten Cyberattacken auf westliche Firmen und Privatpersonen. Doch diese Entwicklung könnte sich aufgrund der angespannten weltpolitischen Situation noch verschärfen. Gleichzeitig zeigt eine neue Studie, dass die deutlich überwiegende Mehrheit der befragten Unternehmen, die Wahrscheinlichkeit für einen Hackerangriff gegen das eigene Unternehmen für sehr hoch hält. Doch was bedeutet das für die immer digitalere Arbeit von Juristen? Muss die Digitalisierung hier aufhören?

Hellgraue Box mit Inhaltsverzeichnis und Anker

1. Studie zu Cyberkriminalität von EY

Wie der Focus berichtet, geht aus einer Studie des Beratungsunternehmens EY hervor, dass deutsche Unternehmen sich momentan so sehr vor Hackerangriffen Sorgen machen, wie noch nie zuvor. Mehr als zwei Drittel der 500 Befragten halten die Wahrscheinlichkeit eines Angriffs gegen das eigene Unternehmen für sehr hoch. Ebenso gaben beinahe drei Viertel der Unternehmenschefs an, dass diese Bedrohung in letzter Zeit zugenommen habe und vor allem auch noch weiter steigen werde.

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2. Folgen von Russlands Isolation

Aus der Studie geht auch hervor, dass der Großteil der Befragten besonders Angriffe aus Russland und China fürchte. Seit dem letzten Jahr führen die angespannten Beziehungen zu Russland dazu, dass die seit längerem berüchtigten russischen Hackerorganisationen nun immer mehr als Bedrohung gezielt für westliche Unternehmen gesehen werden. Beinahe wöchentlich wird über die Beteiligung einer organisierten Verbrechergruppe Russlands an Hackerangriffen auf kleine Unternehmen, riesige Konzerne oder den Staat berichtet. Durch riesige Investitionen und modernste Technik gepaart mit lukrativen Aussichten und billigen Arbeitskräften gibt die organisierte Cyberkriminalität mittlerweile wohl den Ton an, wenn es neueste Entwicklungen und Durchbrüche geht. Schade nur, dass dies immer schädliche und gefährliche Innovationen sind.

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3. Wie ist Deutschland gewappnet?

Auf der anderen Seite steht Deutschland mit einem ganzen Datenschutz-Regime, welches nun dadurch verhöhnt wird, dass zwar bei der kleinsten Gefahr einer Datenweitergabe rechtliche Ahndung bereitsteht. Doch gegen kriminelle Entwendung der Daten ist Deutschland wohl schlecht aufgestellt. Es fehlt Investition und Know-How. Doch vor allem sind die Unternehmen selber in der Pflicht, für ihre Cybersicherheit zu sorgen, was gerade bei kleinen und mittelständischen Unternehmen und Kanzleien gerne stiefmütterlich behandelt wird. Die Großen wird es treffen und nicht mich kleinen Fisch, so die Devise. Doch leider stimmt dies seit Längerem nicht mehr, da sich Lösegelder ebenso bei kleinen Kanzleien erbeuten lassen, wo aber leider das eigentliche Hacken geradezu ein Kinderspiel ist.

4. Was bedeutet das für Kanzleien?

Nun liegt der angstbedingte Schluss nahe, sich als Kanzlei möglichst wenig zu digitalisieren. Wer nichts mit Computern zu tun hat, kann schließlich auch nicht gehackt werden. Das ist unabstreitbar wahr, aber wohl doch keine gangbare Lösung. Es ist nun mal nicht mehr zeitgemäß, per Fax und Brief zu kommunizieren und das Büro einzig und allein mit Papierstapeln zu betreiben. Sicher, die neuen Möglichkeiten bringen Gefahren mit sich, aber sie werden nicht ohne Grund dennoch von den effizienten Vorreitern benutzt. Ein Verstecken ist nicht die richtige Antwort, sondern vielmehr der richtige Schutz gegen die Gefahr. Dazu zählt die richtige Passwortwahl (siehe auch: KI knackt Passwörter) sowie ein kompetenter Partner für Cybersicherheit, wenn man sich selber nicht genügend auskennt. Bei Legalvisio etwa müssen sie sich nicht selbst um ihre Sicherheit der Server und des Programms kümmern! Stets aktuell und auf den neuesten Sicherheitsstandards können getrost auch die ebenso unabstreitbaren Vorteile einer digitalen Kanzlei genutzt werden.

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