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Neuer Mitspieler ESG: Stand der Digitalisierung in Rechtsabteilungen

Der Verlag Wolters Kluwer hat zum zweiten mal in Kooperation mit der European Company Lawyers Association (ECLA) eine Studie zum derzeitigen Stand der Digitalisierung in Rechtsabteilungen erstellt. Hier die Highlights:

Vertragsmanagement auf Platz 1

Am dringendsten notwendig sei die Digitalisierung nach den 500 befragten Rechtsabteilungen im Bereich Vertragsmanagement (54%), gefolgt von der Interaktion mit anderen Rechtsabteilungen (50%) und dem Complience Management (36%).

Neu etabliert hat sich in dieser Studie das Themenfeld Environmental Social Governance (ESG). Ganze 78% der befragten Rechtsabteilungen glauben, dass weit digitalisierte Rechtsabteilungen hier einen enormen Vorteil haben im Gegensatz zu „altmodischen“ Abteilungen.

ESG – Was ist das eigentlich?

ESG steht für Environmental Social Governance, wobei es sich hier um Aufgabenwahrnehmung und Projektunterstützung außerhalb der „normalen“ betrieblichen Themenfelder geht. Unternehmen können sich heute kaum nur noch um sich selbst kümmern. Ihre Auswirkung in allerlei Dimensionen müssen sie selber beachten, steuern und eventuell kompensieren.

Es geht eben heute nicht mehr, dass man eine Fabrik mit schädlichen Abgasen baut und daraufhin noch eine und noch eine. Oder dass man seine Klamotten zu möglichst geringen Kosten und in möglichst viel Kinderarbeit produziert. Irgendwann wird der Protest aus der Gesellschaft so hoch sein, dass man sich etwas einfallen lassen muss, abseits der puren Gewinnsteigerung.

Eventuell kann man nun eine Kampagne gegen Kinderarbeit starten, eine NGO unterstützen oder den Ausbau erneuerbarer Energien mit eigenem Geld vorantreiben. Dies sind alles Kosten, die zuerst kontraintuitiv erscheinen mögen – fließt das Geld doch nicht in die eigene Tasche sondern in die des Allgemeinwohls – und dennoch sind dies Investitionen die sich lohnen und die oftmals schlichtweg notwendig sind, um sein Image zu wahren.

Dies alles wird zusammengefasst in Environmental Social Governance.

Was hat das mit Digitalisierung zu tun?

Zunächst wirkt es so, als sei dies eben eine weitere Abteilung, um die sich Unternehmen nun kümmern müssen. Doch vom Bereich Legal Tech scheint es weit entfernt. Woher kommt dann also das überraschende Ergebnis der Studie?

Das Ergebnis zeigt hierbei eine große Besonderheit von Legal Tech: Es lässt sich überall einsetzen. Egal, wie fern das Thema scheint, eine digitale effizientere Lösung ist nicht nur möglich – sie verschafft einen enormen Vorteil.

Und wie bei anderen Compliance-Themen auch, kann Legal Tech in seinen verschiedensten Ausprägungen auch und gerade auch bei ESG enorm viel Zeit sparen. Der Einsatzbereich von Legal Tech sollte also nicht unterschätzt werden, die Möglichkeiten der Digitalisierung sind geradezu endlos. Um so wichtiger ist es, sich mit dem Thema zu befassen und auch die eigenen Prozesse zu digitalisieren und zu optimieren, denn Legal Tech bringt themenunabhängig große Vorteile mit sich. Es lassen sich mehr Prozesse digitalisieren, als man vielleicht zunächst denkt!

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