Inhalt
- Inhaltsverzeichnis
- 1. ChatGPT soll bessere Investmentfonds vorschlagen als erfahrene Aktienkenner
- 2. AutoGPT – was ist das?
- 3. Googles Bard-KI in Deutschland und besser als Chat-GPT?
- 4. ChatGPT zieht nach und killt erste Branche
- 5. TruthGPT und Elon Musk
- 6. CEO investiert tausende Dollar in ChatGPT-Konten
Es hat sich in den letzten Wochen viel im Umfeld des Chatbots getan und auch ChatGPT selbst ist noch immer wöchentlich in den Schlagzeilen. Gleichzeitig hat Google nun offiziell seine KI Bard gelaunched, nur nicht in Deutschland. Hier die aufbereitete aktuelle Übersicht: ChatGPT soll bessere Investmentfonds vorschlagen als erfahrene Aktienkenner +++ AutoGPT ist der nächste große Hit und voll auf Github als Open Source verfügbar +++ Googles Bard, wie man die KI auch in Deutschland mit einem Trick ausprobieren kann und wo sie OpenAI überlegen ist +++ ChatGPT führt zu 50%-Absturz der Aktien der ersten Branche +++ Elon Musk will Truth GPT entwickeln und „Meinungsfreiheit stärken“ +++ CEOs kaufen im großen Stil ChatGPT-Konten für Mitarbeiter und machen Profit +++

1. ChatGPT soll bessere Investmentfonds vorschlagen als erfahrene Aktienkenner
Nun liest man fast täglich, was ChatGPT so alles kann und ist vielleicht gar nicht mehr verwundert, wenn er nun eben auch in der Finanzbranche zuschlägt. Doch was erstaunlich ist: Der Chatbot hatte eigentlich einen zeitlich veralteten Stand – wie schafft er es dann, auch für 2023 so starke Prognosen abzugeben?
Zuerst muss dabei beachtet werden, dass die in den Medien bekannt gewordenen Fälle zwar alle beeindruckend erfolgreich waren, aber ebenso auch ein totaler Reinfall hätten sein können. Es ist eben immer einiges an Glück dabei und zudem werden eben auch nur die Fälle bekannt, die gut laufen. Die Dunkelziffer bleibt da gern unbeachtet.
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2. AutoGPT – was ist das?
Der KI-Agent wurde auf dem Modell von ChatGPT 4 basiert. Er ist in vielen verschiedenen Sprachen verfügbar und grundsätzlich ähnlich potent wie der berühmte Chatbot von OpenAI. Doch was ist denn dann nun an AutoGPT so besonders? Besonders ist, dass AutoGPT eine Open-Source-KI ist! Das bedeutet, dass auf Github der Code des Programms öffentlich zugänglich und nicht geheim ist. Gerade dies wurde bei OpenAI etwa von Elon Musk stark kritisiert, weil es zu Monopolstellungen und weitergedacht zum Kontrollverlust führen kann, wenn nur wenige den eigentlichen Code kennen. Zudem bietet es eine exzellente Möglichkeit für Programmierer und KI-Interessierte sich das Modell zueigen zu machen in eigenen Kreationen und Innovationen.


3. Googles Bard-KI in Deutschland und besser als Chat-GPT?
Die Konkurrenz hat Google wohl überrascht, doch nun zieht der Tech-Gigant nach und veröffentlicht (aber vorsichtshalber als Versuch) seine Google-KI BARD. Doch: Nicht in Deutschland! Warum wir ausgenommen wurden ist nicht sicher bekannt, kann allerdings mit Datenschutz oder Rechtsproblemen zusammenhängen. Tipp: Über einen VPN ist BARD aber ganz einfach auch zuhause in Deutschland nutzbar, wenngleich sich rechtliche Fragen rund um VPNs häufen und mit Spannung Urteile bezüglich einer etwaigen Betrugsstrafbarkeit abzuwarten bleiben.
BARD ist ChatGPT in folgenden Punkten überlegen: Er enthält Plugin-Zugriff auf Apps wie Spotify, Walmart, Adobe und alle Google Apps. Er liefert innerhalb seiner Antworten automatisch passende Bilder (von Google). Ebenso lässt sich Bard per Bild ein Befehl geben. Bard unterstützt mehr als 20 Programmiersprachen. Und schließlich hat Bard von Beginn an einen Internetzugriff und damit die Möglichkeit, an aktuelle Informationen zu gelangen.
4. ChatGPT zieht nach und killt erste Branche
Doch im selben Atemzug ist zu erwähnen, dass auch ChatGPT diesen Internetzugang nun für ausgewählte Kunden (Plus-Abonenten) ermöglicht und in Zukunft auch Bilder in die Antworten einbauen möchte.
Doch schon in seiner jetzigen Form ist ChatGPT das, was man gerne als „disruptiv“ bezeichnet! Bei der Online-Lernplattform Chegg etwa stürzte die Aktie um mehr als 50% ein, direkt nachdem Chegg zugegeben hatte, dass ChatGPT in Zukunft eine Bedrohung für ihre Existenzfähigkeit sein würde. Viele Kunden würden abwandern und per Chatbot Fragen klären und Dinge lernen. Dabei ging es der gesamten Branche so und selbst Marktikone Duolingo hat nach der Aussage Aktienprozente im zweistelligen Bereich verloren.

5. TruthGPT und Elon Musk
Nachdem Elon Musk wegen Zeitnot bei Twitter aussteigt und wegen Antisemitismusvorwürfen in der Kritik steht geht er den einzig logischen Schritt: Er möchte ein neues Unternehmen gründen, dass die Meinungsfreiheit stärkt. Der passende Name soll „TruthGPT“ lauten und in Anbetracht der seit Trump geführten Debatte über „Truth“ in den USA heißt das nichts anderes, als „Zensur“ zu verringern oder aber Rechtsgrenzen auszuweiten. Was Musk bei Twitter kritisiert und geändert war schließlich auch, dass Personen wegen falscher Aussagen gesperrt werden können. Während also Musks altes Unternehmen OpenAI versucht, ChatGPT möglichst so zu gestalten, dass dessen Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus möglichst reduziert wird, dürfte Musk genau dies bei seinem TruthGPT zu vermeiden versuchen.
6. CEO investiert tausende Dollar in ChatGPT-Konten
Eigentlich sollte es niemanden überraschen, dass ChatGPT die ARbeit vieler Menschen beschleunigen kann. Im letzten halben Jahr ist deutlich geworden, dass die blitzschnelle Kreativität und beinahe Allwissenheit des Chatbots zusammen mit seinen präzise einstellbaren Antworten schon so manche gewöhnliche Aufgabe übernehmen kann. Warum also nicht den eigenen hunderten oder tausenden Mitarbeitern allen ein Premium-Abo der KI bezahlen? Ein CEO aus den USA tut genau dies und gibt an, dass die Arbeitsleistung seiner Mitarbeiter sich so stark verbessert habe, dass die hohen Kosten für das Abo bei Weitem übertroffen würden.
In Deutschland bleibt zu bedenken, dass grundsätzlich kein Urheberrecht auf die Erzeugnisse von ChatGPT besteht und außerdem die Haftung für dessen Inhalte noch immer bei den Mitarbeitern liegt. Ob eine Kennzeichnungspflicht notwendig ist, die angibt, zu wieviel Prozent die Arbeit eines Produkts menschlich und durch KI erledigt wurde, sollte nun vielleicht umso mehr diskutiert werden – siehe unser Blogbeitrag hierzu!

