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Grundlagen

Grundlagen
  • 17.05.2024

§ Maschinelle Bearbeitung ZPO: Ist das „kann“ ein Ermessen oder nicht eigentlich ein versteckt-intendiertes „soll“?

Juristen kennen es: Am laufenden Band gibt es Gesetzesänderungen. Im Zuge der Digitalisierung heißt es in ihnen oft „Die Bearbeitung der Akten kann maschinell erfolgen.“ oder so ähnlich. Dies wird dann in neueren Ausgaben kursiv gedruckt und mit dem Zusatz „Gilt ab 01.01.2024“ versehen. Doch im Laufe der Zeit ändert sich auch dieser Wortlaut wieder und es wird ein „Die Bearbeitung der Akten erfolgt maschinell.“, was dann wiederum ein paar Jahre später in Kraft tritt. Somit stellt sich die Frage, ob nicht eigentlich aus jedem Einräumen einer Möglichkeit zur Digitalisierung am Ende doch eh eine Pflicht wird. Und was hieße das für die Zukunft? Und was hat das mit Verwaltungsrecht I zu tun?

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GrundlagenKanzleialltag
  • 03.05.2024

Remote Work – ein Praxisguide für die Arbeit von überall

Das Modell des Arbeitens aus dem Homeoffice seit mehreren Jahren eine echte Alternative zum festen Büro am Arbeitsplatz. Eine Studie aus dem Jahr 2019 ergab, dass sich bereits jeder achte Beschäftigte zumindest gelegentlich vom heimischen Arbeitsplatz aus betätigte. In der Pandemie wurde die Arbeit im Homeoffice in vielen Berufen – zumindest zweitweise – der Regelfall und der eigentliche Arbeitsplatz blieb unbesetzt. Die Tendenz zeigt: Immer mehr Menschen möchten heutzutage orts- und zeitunabhängig, sei es aus dem Homeoffice oder als „Digital Nomad“ in einem anderen Land arbeiten. Wie das Konzept des Remote Working auch in deiner Kanzlei gelingt, zeigen wir dir hier.

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GrundlagenLegal Tech
  • 16.02.2024

Ist die digitale Unterschrift rechtsgültig?

Mit der Digitalisierung eröffnen sich viele Möglichkeiten. Eine davon ist die digitale Unterschrift, auch genannt digitale Signatur. Sie scheint lästige und zeitaufwändige Abläufe wie das Ausdrucken und Einscannen von Dokumenten, den Postweg und Portogebühren sowie die Papierberge zu überwinden. Vertragsabschlüsse in Echtzeit scheinen möglich. Aber ist es wirklich so einfach? Ist eine digitale Unterschrift rechtsgültig? Wann genau kann man sie verwenden?

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GrundlagenLegal Tech
  • 12.01.2024

Legal Tech True Crime: E-Police gegen das digitale Verbrechen

True Crime Podcasts erobern das Internet! Doch man braucht für echte Verbrechen gar nicht lange recherchieren – selbst im Bereich Legal Tech steht True Crime an der Tagesordnung. Heute: Kein Verbrechen, sondern dessen Bekämpfung. Denn die Digitalisierung schafft zwar vielerlei Möglichkeiten für Betrüger und Kriminelle, doch sie gibt auch den Strafverfolgungsbehörden und der Justiz neue und effektivere Werkzeuge an die Hand. Eine besonders bedeutende Rolle spielt Legal Tech bei der Auswertung großer Datenmengen, die von Polizeibehörden gesammelt werden. Dieser Artikel beleuchtet, wie innovative Technologien das traditionelle polizeiliche Datenauswertungsverfahren verändern und welche Vorteile sich daraus für die Strafverfolgung ergeben.

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GrundlagenLegal Tech
  • 29.12.2023

Legal Tech True Crime: CaaS/Hacking

True Crime Podcasts erobern das Internet! Doch man braucht für echte Verbrechen gar nicht lange recherchieren – selbst im Bereich Legal Tech steht True Crime an der Tagesordnung. Heute: Der digitale Einbruch, oder aber Hacking. Das Thema ist bekannt und auch, dass es eine immer größere Bedrohung darstellt. Die Zahlen sind enorm und vor allem das Wachstum ist besorgniserregend. Zusammen mit modernsten Entwicklungen der Technologie und einem immer organisierten Absatzmarkt für Cybercrime ist Hacking ein wirklich großes True-Crime-Phänomen. Doch so wirklich bewusst macht dies erst der Begriff „CaaS“, der für „Cybercrime-as-a-service“ steht. Er beschreibt damit die riesige Branche, die mittlerweile hinter Hacking steht und verdeutlicht, in welchem Ausmaß und mit welchen Möglichkeiten Hacker agieren. Legal Tech ist sozusagen i.S.d. Äquivalenztheorie dafür kausal, doch ist es wirklich Schuld?

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Grundlagen
  • 15.12.2023

60 Sekunden Kompaktwissen: ODR (Teil 3 von 10)

Warum gibt es die Rechtsbranche? Einerseits, weil Deutschland ein Rechtsstaat ist und es somit zur Streitbeilegung einen gesetzlichen Rechtsschutz gibt und andererseits, weil es eben ständig Streit unter den Bürgern gibt. Zwischen Nachbarn, Handwerkern, Unternehmen oder aber Straftätern und Opfer. Beim Zusammenleben von 80.000.000 Menschen in einem Staat ist das auch völlig normal und wird so schnell auch nicht aufhören. Was sich jedoch ändern könnte, ist die Art und Weise, wie wir eine Streitbeilegung anstreben. Denn oftmals sind es eben nicht Streitigkeiten, die juristisch hochkomplexe Ausführungen des BGH nötig machen, sondern Banalitäten. Und so scheint es sinnvoll und der einzig logische Schritt zu sein, in einem digitalen Zeitalter dies auch online erledigen zu können. Hier setzt Online Dispute Resolution (ODR), also zu deutsch die digitale Streitbeilegung, an und verändert damit grundsätzlich unser Verständnis der Rechtsbranche.

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