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Grundlagen

GrundlagenNews
  • 26.07.2024

Goldman und Google befeuern Kapital-Sprint im Legal-Tech

Gerade bekannt geworden ist, dass Harvey AI sich über einen Investitionszuschuss von 100 Millionen Dollar freuen darf. Zum Vergleich: Eine der größten Kanzleien in Deutschland – Magic-Circle-Kanzlei Linklaters – macht im gesamten Jahr einen Umsatz (nicht Gewinn!) von etwas über 200 Millionen Euro. Und Harvey AI, das vor allem durch seine Unterstützung von OpenAI im Hintergrund mit Spannung beobachtet wird, ist damit ein klarer Geringverdiener im Vergleich zum Kollegen aus Vancouver. Dort sammelte Clio unfassbare 900 Millionen Dollar! Das bedeutet ein enormes Wachstumspotenzial und sorgt für einen Ruck in der gesamten Rechtsbranche. Denn so viel Geld bietet die Möglichkeit zu einer ausgereiften Entwicklung eines potenten Produkts, das den Trend der KI-Disruption in exponentiellem Sinne fortsetzen könnte. Doch wofür braucht man das ganze Geld? Wo kommt es überhaupt her und wie versprechen sich die Investoren einen Gewinn? Und was bedeutet das für Rechtsanwälte in Deutschland? Und was hat das mit der Serie „Suits“ zu tun?

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GrundlagenKünstliche Intelligenz
  • 05.07.2024

Ich habe ein Zertifikat im LinkedIn-Kurs „Rechtsgrundlagen: KI-Recht“ erlangt. Hier mein Fazit für Juristen:

Der LinkedIn-Kurs „Rechtsgrundlagen: KI-Recht“ ist Teil des E-Learning-Angebots der Vernetzungswebsite und war (jedenfalls für mich) kostenlos verfügbar. In diesem Kurs vermittelt Rechtsanwalt Michael Rohrlich erstes Wissen zu einem hoch zukunftsträchtigen Rechtsgebiet: KI-Recht. Es handelt sich um ein sehr junges Recht und ist weitgehend unbekannt. In circa einer Stunde wird durch den Kurs ein erster Einblick gegeben, die bisherige Rechtslage dargestellt, jedoch auch durchaus detailliert in gewisse Rechtsfragen und Anspruchsgrundlagen eingetaucht. Ein Blick in die Zukunft rundet diesen Audio-Kurs ab. Nebenbei wird übrigens auch ein sehr nützlicher Abstecher in die Praxis gemacht: Es wird gerade für Unternehmen ein Erklärung gegeben, welche KI-Tools auf welche Art selbst legal eingesetzt werden können. Hier meine Bewertung für diesen Kurs, den ich jedem empfehlen würde:

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GrundlagenNews
  • 28.06.2024

Rechts-Labor: Fiktives Gerichtsverfahren zu Smart Contracts voller Erfolg

Die Universität des Saarlandes hat unter Leitung von Prof. Georg Borges zum Thema Smart Contracts ein Sandkastenexperiment durchgeführt. Ziel war es die hoch komplexe und bisher unsichere Rechtslage in einem fiktiven Gerichtsverfahren vor dem sogenannten „LG Südlingen“ durchzuspielen und dabei Anhaltspunkte für die Praxis zu liefern. So soll der bisherigen Rechtsunsicherheit entgegen gewirkt werden und der Einsatz von KI im Rahmen von selbstvollziehenden Verträgen attraktiver gemacht werden. Im Rahmen des Urteils wurden so mit echten Anwälten, Richtern und Gutachtern möglichst viele fiktive Probleme aufgegriffen und eingeordnet. Eine Art Präzedenzfall besteht nun also, auch wenn laut Borges ein realer Fall hierzu noch lange auf sich warten lassen wird. Doch wieso der ganze Aufwand? Und was kam raus?

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Grundlagen
  • 14.06.2024

Legal Design – Mode in der Rechtsbranche?

Hübsches Recht? Klingt zunächst seltsam und unangebracht, schließlich gibt es wenige Studiengänge, die als trockener oder langweiliger beschrieben werden. Auch die Anwaltstätigkeit oder Gerichte sind nicht gerade Party-Kracher und das auch zurecht. Warum also… oder vor allem wie soll Jura nun Pepp verliehen werden? Nun ja, es geht nicht um bunte Überschriften oder mehr Bilder in Lehrbüchern. Es geht vor allem darum, Recht auf eine Weise neu zu designen, die es verständlicher für Laien macht. So soll mehr Zugang zu dem sonst oftmals als zu abstrakt beschriebenen Gebiet ermöglicht werden, was einem Rechtsstaat grundsätzlich sehr wichtig sein sollte. Doch auch Studium und Praxis sollen so erleichtert werden. Hier wird beleuchtet, warum das nicht so einfach ist, wie manch einer denkt.

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Grundlagen
  • 07.06.2024

Ein verwirrender Konflikt: Geht Recht eigentlich digital?

Es ist einhellige Meinung, dass die Zukunft des Rechts digital ist, schließlich ist es selbst die Gegenwart zu großen Teilen schon. Doch dann ist da immer der Blick nach vorne und die Frage, ob aus ChatGPT irgendwann so ein fähiges Tool entwickelt werden kann, dass zumindest ein Großteil anwaltlicher Arbeit wegfällt. Es ist die altbekannte Gratwanderung zwischen Zukunftsverschlossenheit und Futurismus bzw. Dystopien. Dieser Artikel möchte neutral und sachlich versuchen, die Zukunft der Anwälte zu zeichnen und dabei strikt zwischen den Extremen zu trennen. Es sollen dennoch alle Möglichkeiten beleuchtet werden – jedoch mit Lösungsorientierung statt Panikmache. Eine Glaskugel hat auch leider dieser Beitrag nicht zur Verfügung und so bleibt es Spekulation, ob/wie die erwartete Disruption stattfinden wird.

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GrundlagenNews
  • 24.05.2024

BSI spricht Klartext: Diese Cyber-Gruppen bedrohen Deutschland

Es ist mittlerweile ein nerviges Thema und doch umso wichtiger: Cyber-Sicherheit! Nie zuvor war sie so wichtig, denn nie zuvor wurde sie so stark bedroht und war gleichzeitig für so viel kritische Infrastruktur relevant. Doch neben vielen Mythen und Verschwörungsgeschichten war bisher nie ganz klar, wie die Kriminalität im Cyberspace wirklich aussieht. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat nun Listen veröffentlicht, die Akteure aus den letzten zwei Jahren darstellen – sowohl staatliche, als auch von Seiten des organisierten Verbrechens. Was diese Liste Kanzleien nützen kann:

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