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Der Hype wird zur Realität: KI-Nutzung in Unternehmen hat sich verdoppelt
Das statistische Bundesamt hat in seiner jüngsten Umfrage zu KI-Nutzung in Unternehmen festgestellt, dass sich die Anzahl an Unternehmen mit KI-Nutzung im Vergleich zum Jahr 2023 fast verdoppelt hat. Doch was heißt in diesem Zusammenhang „KI-Nutzung“? Das Buzzword wird ohnehin überall benutzt und zumindest gefühlt werden clevere Algorithmen seit dem KI-Hype einfach immer „KI“ oder „AI-powered“ genannt. Und warum und wo nutzen die Unternehmen nun KI? Wie sind die Werte geschichtlich in einen Trend einzuordnen? Und welche Schlüsse lassen sich speziell für Anwaltskanzleien ziehen?
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Digitalisierungsdruck in der Justiz steigt
Als gesetzlich verankert wurde, dass bis zum Jahr 2026 die elektronische Akte (eAkte) eingeführt werden soll, wurde die Zielrichtung für die Justiz gesetzt – die Digitalisierung. In der Pandemie wurde aber klar, dass an vielen Stellen für Gerichte ein dringender Handlungsbedarf besteht. Dieser wird nach und nach angegangen, wobei das Tempo sicherheitsbedingt sehr langsam ist. KI in Gerichtsälen? ChatGPT als Anwalt? Es kommen schnell Bedenken auf, wenn eine so hochempfindliche Stütze des Rechtsstaates automatisiert werden soll. Lange Bearbeitungszeiten, KI-gestützte Massenklagen und automatisierte Fluggastklagen machen deutlich, dass der Druck zur Digitalisierung für die Justiz wächst. Um modern zu bleiben und den Anschluss nicht zu verlieren muss auch die Rechtsbranche sich an manchen Stellen bereit zeigen, sich digital unterstützen zu lassen. Nur wo?
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Blockchain als Grundbuch: Werden die §§ 883 ff., 892, 894 BGB unnötig?
Das Grundbuch ist eines der zentralen Institute des deutschen Zivilrechts. Es hat Auswirkungen auf die Stabilität unserer Wirtschaft, ist „das heilige Buch des Rechts“ und bringt viele Vorteile mit sich. Jedoch hat es auch Schwächen, die meist darauf beruhen, dass es zwar seit einiger Zeit digital ist, aber dennoch wie ein Buch funktioniert. Die Blockchain wäre eine passende Antwort auf diese Fragen, indem sie keine Verzögerungen abwarten muss, sicher nachzuvollziehen und von allen einsehbar ist. Die Regelungen etwa im BGB zum Öffentlichen Glaube des Grundbuchs würden nicht mehr gebraucht werden, ja sogar das ganze Institut der Vormerkung könnte wegfallen. Das ist jedoch nichts Negatives, sondern gerade Ausdruck der Verbesserung!
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Mit KI 100 Millionen Euro pro Jahr sparen? Bosch macht es vor – mit Aleph Alpha
Geld sparen bei gleicher Leistung und Qualität? Das ist der Traum für wohl jedes wirtschaftlich denkendes Unternehmen. Geld sparen durch KI? Hier sind hingegen viele (gerade Kanzleien) eher skeptisch, halten es für ein Märchen oder beschäftigen sich gleich gar nicht damit. Deswegen nun ein konkretes Anwendungsbeispiel, das besonders für Kanzleien relevant ist: Laut einem Bericht von Heise über den AI Summit von Bitkom hat dort Bosch vorgestellt, in welchen Bereichen KI überall zum jetzigen Zeitpunkt bereits zum Einsatz kommt, welche konkreten Aufgaben übernommen werden und welche Ausgaben das genau spart. Gleichzeitig wird dabei an Datenschutz und die Fütterung von KI mit sensiblen Daten gedacht – ein Vorbild für deutsche Kanzleien? Wir ordnen ein!
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Legal-Tech-Reform des Staatsexamens! Teil 3: Bachelor-Studium
In den Teilen 1 und 2 wurde bereits klar, dass der bisher typische Aufbau einer Kanzlei Vor- und Nachteile hat. Die klassische Pyramide bietet Hierarchie und Arbeitsteilung entsprechend der Erfahrung der Mitarbeiter. Sie hat sich über lange Zeit bewährt und dennoch scheint sie nun abgelöst zu werden. Denn insbesondere das Staatsexamen scheint mit der Einführung des Jura-Bachelors (gerade auch etwa neu in Hessen) immer mehr an Bedeutung zu verlieren. In diesem letzten Teil soll es darum gehen, wie genau sich das neue Modell ausgestalten könnte, wie Legal Tech eine entscheidende Rolle spielt, was ein Project Lawyer ist und ob am Schluss das Staatsexamen tatsächlich an Bedeutung verliert.
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Wie steht es um Legal Tech in Österreich?
Unser Nachbarland sollte uns in einigen Bereichen des Legal Tech ein Vorbild sein: Der Digitale Akt zeigt seit Ende 2023 enorme Wirkung und katapultiert das kleine Land technologisch in der gesamten Rechtsbranche nach vorn. Das zeigt auch eine Auswertung der Legal Tech Map 2024 von future law, welche eine seit 2017 jährlich erscheinende Einordnung von Trends, Statistiken und Prognosen im Bereich Legal Tech in Österreich ist. Deutlich wird hierbei aber auch, dass Fachkräftemangel, Berentung der Baby-Boomer und eine gewisse Skepsis gegenüber Technik nicht nur typisch deutsch sind – auch unser kleinerer Nachbar hat in seiner Rechtsbranche genau hiermit zu kämpfen.
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